Zeitvertreib

Zum Glück definiere ich mich nicht, über was ich mache. Sonst wäre ich nämlich zur Zeit nicht viel mehr, als ein Prokrastinator. Dafür aber ein ziemlich guter. Also Talent im alles-tun-außer-dem-was-man-tun-muss habe ich auf jeden Fall. Schade, dass mich dafür keiner bezahlen will.

Ich bin auch wirklich gut darin, mir selbst zu begründen, warum das, was ich jetzt stattdessen mache, wirklich wichtig ist.  Zum Beispiel muss ich doch jetzt, wo ich schon 23 bin, mich also schon ungefähr seit fast 10 Jahren schminke mal ’nen gescheiten Lidstrich ziehen können. Sachen in einem Word-Dokument schreiben kann ja fast jeder – ein Lidstrich hingegen, frei geschätzt nur 35% der Weltbevölkerung. Höchstens. Da will man oder eben frau doch unbedingt dazu gehören.

Auch ’ne gute Sache zum Zeitvertreib und auch richtig gut, so geldbeuteltechnisch, ist es, einfach mindestens ein Mal am Tag einkaufen zu gehen. Milch ist zum Beispiel so ein Grundnahrungsmittel, das einfach ständig alle ist. Und wenn man dann auch noch jedes Mal die Hälfte vergisst, füllt man schon wieder so ’ne gute Stunde des Tages. Super.

Aber was einkaufen angeht, muss ich doch noch mal eine Grundfrustration loswerden. Weiterlesen

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Wechsels!

Es ist die Zeit gekommen, dass ich meinem alten Blogspot-Blog entwachsen bin. Ich bin ja doch keine 16 mehr, und so ironisch das ganze rosa-fabelhafte Welt-Thema auch gemeint war: etwas neues muss her! Ausserdem erzählte man mir, dass ich bei WordPress die ganzen Artikel mitnehmen kann, wohin ich will, und da meine berufliche Zukunft ja vermutlich in Richtung „irgendwas mit Medien“ liegt, ist das ja ganz praktisch dann auch ein bisschen Portfolio und Leserschaft aufzubauen.

Jedenfalls schreibe ich jetzt hier. Und ihr dürft jetzt hier lesen. Alles also voll super.

Und ich würde ja nicht einen Post Wechsels nennen, wenn das nicht ganz klar die Mehrzahl des Wortes Wechsel wäre, und ich heute also mehrere Wechsel vollzogen hätte. Äh Wechsels meinte ich natürlich.

Wie nämlich schon groß auf dem Facebook angekündigt, war ich heute beim Zahnarzt. Bei einem neuen. Zahnärzte sind ja schon so ’ne Sache für sich. Große starke Männer werden auf einmal schwach, Kinder müssen mit Spielzeug geködert werden und ich habe automatisch das Gefühl, meinen Erwachsenenstatus im Fahrradständer draußen stehen gelassen zu haben.

Da mach ich mir vorher schon ins Hemd, dass ich a) vergessen habe, mir die alte Zahnarztakte (all meine Daten vom alten Zahnarzt) mitgeben zu lassen und zusätzlich b) vielleicht sogar zu spät komme. Habe schon überlegt, anzurufen und zu sagen, dass es ja nicht so viel Sinn macht, wenn ich meine Hausaufgaben nicht gemacht habe äh die Mappe vergessen habe, und dass ich ja nicht deren teure Zeit verschwenden will. Hab auch überlegt, ob ich nicht doch noch mit Lichtgeschwindigkeit vorher zur anderen Praxis kann Manchmal geht das ja. Aber mein Fahrrad schwächelt grad ein bisschen, also doch nicht. Also kommt man da an, völlig außer Atem, mit schlechtem Gewissen, und unglaublich glücklich, dass man es doch noch auf Anhieb gefunden hat und wahrscheinlich garnicht zu spät ist.

Und dann steht man da am Tresen. Weiterlesen

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